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Mein Gästebuch

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Mitten in unserer Urlaubsplanung stirbt mein guter Freund und Angelspezi Uwe. Ich bin sehr traurig.

Ihn und unsere gemeinsamen Erlebnisse werde ich nicht vergessen

Torsten und Dirk in Norwegen 2009

Freitag, der 15.5.

Um 9 Uhr bin ich bei Torsten in Warfleth. Wir verladen Torstens Sachen in meinem Ford Escort, verabschieden uns bei Torstens Eltern und bei Nicole, kaufen Reste bei Aldi ein und machen uns auf den Weg. Alles läuft gut, bis Frederikshavn kommen wir bei bestem Reisewetter gut durch. Auf der Stena Fähre Jutlandica ( Abfahrt 20 Uhr ) versuchen wir ein wenig zu schlafen. Nur eine Stunde gelingt uns das.

Pünktlich, nach ruhiger Überfahrt landet die Fähre um 23.15 Uhr in Göteborg. Da wir in Frederikshavn voll getankt haben, können wir unseren Weg ohne Tankstop nach Rodven angehen.

Samstag, der 16.05.

An der norwegischen Grenze werden wir durch eine Umleitung zur Zollkontrolle geleitet. Die junge Zöllnerin kann unserem Charme nicht widerstehen und gibt sich mit einem Blich in unsere Ausweise zufrieden. Nach vielen Pausen, in denen wir etwas gegen die Müdigkeit tuen, sind wir bereits um 11 Uhr in Rodven. Unsere Vermieterin, Frau Brevik erwartet uns bereits, sie zeigt uns unsere Bleibe für die nächsten 2 Wochen. Trotz der durchfahrenen Nacht sind wir begeistert von unserer Ferienhütte. Für eine schnelle warme Mahlzeit gibt es Erbsensuppe mit Wurst. Trotz unserer Müdigkeit fahren wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem 15 Fuss Boot raus zum Angeln. Der erste Pollack wird erlegt. Um 20 Uhr siegt die Müdigkeit über unsere Begeisterung und wir prüfen unsere Schlafstetten.

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Sonntag, der 17.5.

Bis 10 Uhr verbleiben wir in Morpheus Armen. Nach ausgiebigem Frühstück angeln wir vor der Lachsfarm, den heiligen Steinen und anderen einladenden Stellen. Bei bestem Sonnenwetter, kaum Wind, fangen wir ca. 30 Seelachse, Dorsche und Pollaks, die an unserem Steg filettiert und dann eingefroren werden. Torsten brät den ersten norwegischen Fisch, während ich unseren Räucherofen bediene. Gesättigt ist um 02 Uhr Bettruhe.

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Montag, der 18.5.

Bis 9 Uhr hält unser nächtlicher Verdauungsschlaf. Wir frühstücken draussen bei herrlichem Sonnenschein. Torsten legt bis 13 Uhr eine Bastelstunde ein. Dann fahren wir raus. Zur Lachsfarm, zu den Steinen, auch hinter der Insel Hestholmen haben wir nur mässigen Erfolg. Um 23 Uhr grillen wir unser mitgebrachtes Fleisch und helfen der Verdauung durch einen ordentlichen Schuss Vodka.

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Dienstag, der 19.5.

Um 9 Uhr stehen wir auf, frühstücken und fahren zu den Fischen. Zu welchen Fischen? Bis 16 Uhr bleibe ich Schneider, während Torsten mit 3 Seelachsen unsere Ehre rettet. Meine Pinkelpause an Land beschert Torsten ein ungewolltes Fussbad. Bei bestem Wetter versuchen wir es im Romsdalfjord, bei den heiligen Steine und vor Hestholmen. Zurück treibt uns eine bedrohlich aussehende Wetterfront.

Zu Hause gibt es Fisch nach Dirk’s Art: Fischfilet in Eihülle, pikanter Reis und geschmorte Banane, dazu Salat mit Dressing.

Um 18 Uhr fahren wir wieder raus. Vor der Stabskirche finden wir wieder einmal den 5 mtr. Berg nicht. Bei bestem Wetter lassen wir uns in den Fjord treiben. Lange pilken wir ohne Erfolg. Meine Idee, auf jeden der Drillingshaken einen Tintenfischarm zu stecken soll bald Erfolg zeigen. Auf Grund biete ich diese Kombination an. Bald habe ich den befürchteten Hänger, der dann aber zum Leben erwacht und sich nach 20minütigem Drill als 90 cm Dorsch zeigt. Gerade rechtzeitig vor unserem ersten Regen beenden wir diesen Angeltag. Die wenige mitgenommene Nässe trocknen wir vor unserem knisternden Kamin.

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Mittwoch, der 20.5.

Um 8 Uhr beenden wir die Nachtruhe, es geht zur grünen Tonne vor Afarnes, wo sich uns nur 2 Seelachse ergeben. Also weiter zu Sölsnesholmane. Dort erwartet uns aufkommender Wind mit deutlicher Regenandrohung. Wir queren den Langfjord zurück nach Afarnes und warten unter Landabdeckung, bis sich Wind und Wellen soweit beruhigt haben, dass wir uns wieder auf den Rodvenfjord trauen. Da sich beim einsetzenden Regen der Wind legt, angeln wir im Rodvenfjord weiter. Um 19 Uhr fassen wir zu Hause schnell Essen (Spagetti). Bis 24 Uhr angeln wir im spiegelglatten Rodvenfjord, der mir noch einen guten Dorsch beschert. Bis 03 Uhr verarbeiten wir verbal unsere Erlebnisse.

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Donnerstag, der 21.5.

Um 10 Uhr stehen wir auf, versuchen in Rodven und in Eidsbygda zu tanken. Erst in Andalsnes bekommen wir Benzin für den Außenborder. Wir haben den Feiertag in Norwegen vergessen. Um 15 Uhr fahren wir aufgetankt raus. Zu den heiligen Steinen geht’s. Wir sehen in Richtung Afarnes Möwen ins Wasser schießen. Schnell fahren wir zu dieser Stelle. Auch auf die Möwen ist kein Verlass mehr. Torsten muss sich mit einem Seelachs zufrieden geben, ich gehe leer aus. Der Seelachs, gepaart mir Reis und Gemüse befriedigt wenigstens unseren Hunger.

Steg Uweklein
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Freitag, der 22.5.

Wir wollen in Rodven Kartoffeln kaufen, in Uwe Onkens Camp erfragen, wo denn in diesem Jahr die Seelachse bleiben. Kartoffeln bekommen wir, aber leider keine Auskunft in Uwes Camp, da die Versorgungshütte nicht besetzt ist. Wir schippern zur Lachsfarm, dann zu den Steinen, wegen dem guten, ruhigen Wetter in den Romsdalfjord. Ergebnis: 1 Dorsch, 3 Seelachse, ein Pollack, alles keine Riesen. Bei der Rückfahrt, kurz vor der Lachsfarm hören wir ein lautes Rauschen. Eine Regenfront kommt so schnell auf uns zu, dass wir es gerade noch schaffen, unsere Regenpellen überzuwerfen. Ein Hagel-Regenschauer geht auf uns nieder, begleitet von Blitz und Donner! Danach beruhigt sich das Wetter und wir versuchen es noch mal bei den Steinen, vergeblich! Auf der Rückfahrt versuchen wir die sonst guten Stellen in verschiedenen Tiefen, vergeblich. Wir verarbeiten unsere magere Beute und klaren das Boot auf. Pellkartoffeln mit Quark, Salat und Fisch ist unsere Mahlzeit. Um 23 Uhr ist Schicht.

Landschaft Langfjord800

Samstag, der 23.5

9 Uhr, schon wieder 20 Grad. Torsten schläft heute länger. Ich versuche noch einmal in Uwes Camp jemand nach den fehlenden Fischen zu fragen, treffe dort aber wieder niemand an. Um 12 Uhr fahren wir zur Lachsfarm, ich fange einen Dorsch. Torsten setzt seinen zu kurz geratenen sportlich zurück! Einen großen Dorsch verliere ich kurz vor der Landung. Wir fahren zur grünen Tonne und weiter in den Langfjord. Dort vertreibt uns hohe Dünung bald. Ich filettiere unsere 3 mit viel Mühe gefangenen Fische. Als ich mich kurz vom Filettiertisch entferne, klaut eine Möwe zwei der leckeren Filets. Also müssen wir noch mal raus. Ab 8 Uhr beißt der Hering! Bis 1 Uhr fangen wir im Hafen der alten Lachsfarm Heringe bis zu Abwinken. Um 3 Uhr sind wir mit der Säuberung beschäftigt. 2 Eimer voller Heringe versenken wir in unserer Truhe und begießen bis 4 Uhr diesen ersten guten Fangtag.

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Sonntag, der 24.5.

11 Uhr, 17 Grad. Um 14 Uhr angeln wir vor der Stabskirche mit Heringsfetzen. Auf der 40 mtr Ebene haben wir keinen Erfolg und setzen um zur alten Lachsfarm. Wir bieten unsere Köder an der 40 mtr. Kante an. Bald briest es so auf, dass uns mit 250 Gramm Bleien keine Grundführung gelingt. Wir beschließen, vor unserem Hafen von Land aus zu angeln. Ich gebe bald auf und fahre heim. Torsten fängt in der nächsten Stunde 8 gute Plattfische. (Ein Eimer Schollen fielen den steilen Felsen zum Opfer). Während Torsten unser Abendessen bereitet, filettiere ich die Schollen. Es gibt Kartoffeln, Bohnen, Zwiebeln, lecker Sauce und den frischesten Fisch, wo gibt! Um 22 Uhr fangen wir uns ein paar Heringe (1/2 Eimer). Torsten will, während ich die Heringe sauber mache, mit dem Boot raus. Ich werfe ihm den Schlüssel für den Außenborder zu, - zu kurz, - der Schlüssel landet im Wasser, geht sofort unter, - damit hat sich das Angeln vom Boot für heute erledigt. Ich säubere die Heringe, während Torsten versucht vom Land aus für Nachschub zu sorgen. Um 1 Uhr haben wir genug.

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Montag, der 25.05.

Um 10 Uhr bin ich als erster auf den Beinen. 15 Grad, bedeckt. Als erstes fische ich den Schlüssel aus dem Wasser. Um 13 Uhr fahren wir los. Zur Lachsfarm. Dann lockt uns der wellenlose Fjord zur Weiterfahrt in den Romsdalfjord. Dort angekommen hindern uns hohe Wellen, dem grossen Seelachs nachzustellen. Bei der Rückfahrt zur Lachsfarm zeigt unser Echolot endlich Fisch in allen Tiefen. Endlich fangen wir die gewünschten Seelachse aus dem Schwarm. Auch gute Dorsche nehmen gerne unsere Pilker. Da sich Wind und Wellen beruhigen, versuchen wir es noch einmal am Roms. Um 21 Uhr mahne ich zur Einsicht. Wir fahren heim, filettieren unsere Beute, die die hälfte unserer Fischkiste füllt. Wir essen frische Hering mit Reis und Kartoffeln und Gemüse satt (Pöttipanna).

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Dienstag, der 26.5.

10 Uhr, nur 9 Grad, leichter Regen. Die Wolken hängen tief in den Bergen. Wir fahren nach Andalsnes, Geld auffüllen und tanken. Vor dem Geldautomat merke ich erst, dass ich mein Norwegenporthomonet mithabe, meine IC Karte ist im Anderen in unserer Hütte (Sch……) Aber Tanken können wir! Doch nicht, denn im Handschuhfach, wo sein Platz währe ist kein Tankschlüssel. Zurückgekehrt suchen wir unsere Sachen durch, bis mir endlich die Erleuchtung kommt! Der Schlüssel ist durch Torstens Reparatur der Selbe wie zum Zündschloss und befindet sich an meinem Schlüsselbund. Freud lässt grüßen!!! Um 14 Uhr fahren wir in den Roms, weil ruhiges Wetter und kaum Wind uns dazu einladen. Nach langen Versuchen, große Seelachse zum Biss zu überzeugen, fahren wir mit Pilkpausen zurück hinter die Lachsfarm. Dort fangen wir wie am Vortag gut. 6 Dorsche und etliche Seelachse. Keine Riesen, aber ideal für die Küche. Um 21 Uhr säubern wir die Fische, die langsam unsere Frostboxen füllen.

Wolken vor der Hütte1klein
Lachsfarm1klein

Mittwoch, der 27.5.

8 Grad Regen. Um 10.30 Uhr stehen wir auf und fahren nach Andalsnes, mit IC Karte und Tankschlüssel. Erfolgreich kehren wir zurück. Nach kurzem Mittagessen (Ei auf Brot) beginnen wir um 14 Uhr unsere Fischpirsch. Bis 21 Uhr fangen wir hinter der Lachsfarm gute Seelachse bis 8 Pfund. Dieser Fangplatz hat sich rum gesprochen, denn 8 weitere Boote liegen ebenfalls dort.Wir versorgen die Fische, teils eingefroren, teils gebraten in uns. Danach lassen wir sie in Rotwein schwimmen.

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Donnerstag, der 28.5.

Bis 11 Uhr geschlafen, draußen 9 Grad, leichter Regen. Bei leichter Dünung fahren wir zur Lachsfarm. 3 Seelachse und ein guter Dorsch sind unsere Beute. Um 18 Uhr fahren wir zurück und werfen den Grill an. Danach angeln wir an der Lachsfarm bis 24 Uhr zwischen den Ketten. Torsten fängt 5 Seelachse. Ich reiße nur Pilker ab, verliere einen großen Seelachs, der durch eine der Ketten schwimmt. Bei einem Weitern löst sich während des Drills der Knoten am Wirbel. Das ist nun wirklich nicht mein Tag.

Freitag, der 29.05.

Um 9 Uhr stehen wir auf, 12 Grad Sonnenschein. Um 11 Uhr sind wir bei der Lachsfarm. 2 Seelachse und 2 Dorsche fangen wir. Um 14 Uhr, nach dem Essen fahren wir noch mal zur Lachsfarm. Wegen des Windes und der hohen Wellen möchte ich dort aber nicht bleiben. Torsten gibt nach und wir versuchen im ruhigen Rodvenfjord etwas zu fangen. Obwohl unser Echo jede Menge Fisch anzeigt, geht keiner an unsere Haken. Um 19 Uhr beenden wir unser Angelerlebnis 2009. Wir machen das Boot übergabefähig. Unsere Sachen packen wir zusammen und verstauen alles im Escort. Für unsere Rückfahrt backe ich Waffeln dann Resteessen, Reste trinken und früh zu Bett.

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Samstag, der 30.05.

Um 7 Uhr weckt mich mein Handy. Wir frühstücken, bereiten unseren Wegproviant und verstauen die Reste im Auto. Der Kontrollgang durch unsere Ferienhütte zeigt, dass alles sauber ist. Pünktlich um 9 Uhr verabschieden wir uns von Frau Bervik und treten bei bestem Urlaubs Sonnenwetter den Heimweg an. Wir machen viele Pausen, haben wir doch genug Zeit, die Stena Fähre zu erreichen. Um 19 Uhr checken wir ein, suchen unsere Kabine und duschen den Tagesschweiß ab. Wir trinken einige Biere, erkunden das Schiff und gehen um 23.30 Uhr zu Bett.

Sonntag, der 31.05.

„Wir legen in 10 Minuten an, bitte begeben sie sich zu ihren Fahrzeugen“. Diese Stimme weckt uns. Eiligst waschen, anziehen, zum Auto. Um 7.30 Uhr fahren wir von Bord. Durch Frederikshavn fahren wir gen Süden, pausieren und essen unsere letzten Waffeln. In Flensburg tanken wir und stillen unseren Hunger bei Mc Doof. Nicole erwartet uns um 16 Uhr in Berne zum Kaffee. Bei leckerem Apfelkuchen entspannen wir uns von der Fahrt. Wir teilen die Fische auf. Es sind doch für jeden ca. 15 Kg. Ich verabschiede mich und bringe schnell den Fisch zu Haus im Gefrierschrank unter.

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Resümee:

 

Ein gelungener Norwegenurlaub mit der passenden Begleitung!

Ein sehr schönes, rustikal, gepflegtes Ferienhaus!

Eine nette Vermieterin!

Ein außergewöhnlich gutes Sonnenwetter!

Viele Heringe!

Der Dorsch war der am meisten gefangene Fisch!

Mein Escort trug uns sicher durch den 3ten Norwegenurlaub!

Gesamt: Ein toller Norwegenurlaub 2009

Ihr habt Interesse an diesem schönen, gemütlichen Ferienhaus? Hier die Mailadresse zu Frau Brevik in Rodven

marianne.brevik@smn.no

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