108Dirk Bidu2 webseite
Vagstranda
Dorsch kl

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Am Donnerstag, dem 1.6.2000 ist es wieder so weit, Meinhard und ich treffen uns um 10 Uhr, verladen unseren Proviant und ab geht es Richtung Norden. Ohne Staus erreichen wir die Stena Fähre in Grena.

Um 5 Uhr 30 verlassen wir ausgeschlafen die Stena Fähre in Varberg, wie im Vorjahr nehmen wir wieder die Strecke Göteborg, Oslo, Lillehammer, Andalsnes und weiter nach Eidsbygda. Thema dieses Tages: Regen, Regen, Regen!

Lachsfarm
Eidsbygda

Sonnabend: Temperatur 4 Grad, Schneetreiben! Soll das unser Urlaubswetter auf dem Campingplatz Saltkjelnes in Eydsbygda sein? Aber unser Optimismus gewinnt! Wir pilken ein wenig am Straumen vor dem Campingplatz, mit mässigem Erfolg.

Meinhard grillt02
Meinhard im Boot2

Sonntag: Kein Regen mehr, gelegentlich traut sich die Sonne raus. Wir übernehmen bei Uwe Onken unser reserviertes Boot.

17 Fuss 50 PS! Wir angeln mit mässigem Erfolg bis 24 Uhr.

Montag: Strahlender Himmel, die Sonne strahlt uns vom wolkenlosen Himmel an, kaum Wind. Leider haben wir den Tag bis 10 Uhr verschlafen und kommen nach ausgiebigem Frühstück erst um 11.30 Uhr zum Boot. Wir fahren mit Pilk Unterbrechungen zur steilen Wand, haben aber dort keinen Erfolg. Um 17.30 Uhr treibt uns der Hunger zurück und wir freuen uns aufs Grillen! 3 Dorsche und ein Seelachs sind unsere Beute und landen nach dem Grill in unserem Magen. Lecker, dank Meinhards Grillkunst.

Landsch008
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Mein Gästebuch

Meinhard angelt

Dienstag: Wir schafften es um 8 Uhr aufzustehen, auf die Fische, fertig, los! 

Zu den Dorschwiesen geht es. Nach mehrmaligem Umsetzen geben wir auf und versuchten es an der Insel Veöy. 2 Dorsche um 12 Pfund können unseren Pilkern nicht widerstehen. Leider vertreibt uns aufkommender Wind von dieser Stelle. Beim nächsten Stopp biegt sich Meinhards Angel über einem guten Seelachs. Nach 20 Minuten Drill kann er einen Seelachs von gut 20 Pfund gaffen.

Diesiges, bewölktes Wetter erwartet uns am Donnerstag. Auf dem Weg zur steilen Wand sehen wir Möwen ins Wasser schiessen! Wir schleichen uns uns an! Seelachse räubern an der Oberfläche. Wir werfen in den Schwarm, jeder Wurf ein Treffer! Gute Küchen Seelachse um die 5 Pfund füllen schnell unsere Fischwanne.

Meinhard mit SL
Meinhard im Boot
Dirk sonnt sich

Wir geniessen die wenigen Sonnenstrahlen und angeln abends noch ein wenig am Straumen, was schon zu unserem Abendritual zählt.

Den Freitag haben wir wieder bis 9 Uhr verschlafen,- na ja, ist eben Urlaub!

Um 11 Uhr hat Meinhard den ersten 20 Pfünder am Pilker. Ich lande wenig später einen Schellfisch auch von 20 ? nein, nicht Pfund,- cm! Wir geben unser Boot ab. Am Montag sollen wir ein Kleineres übernehmen. Vor unseren Wohnungen nutzen wir das schöne Wetter!

Meinhard sonne

Da uns am Samstag kein Boot zur Verfügung steh, schlafen wir bis 11 Uhr, was nicht schwer fällt, da der Regen und der Wind ein Schlaflied auf unsere Wohnmobildächer trommelt. Trotz des Regens haben wir 18 Grad, dabei bissige Windböen. Die kleinen Seelachse und Pollacks, die wir vom Steg des Campingplatzes fangen, räuchern wir. Wir versuchen bis 3 Uhr nachts, Grösseres zu erwischen, leider war uns Petrus nicht gut gesonnen.

Sonntag: Sonnenschein und warm,- tolles Wetter! Wegen der durchangelten Nacht haben wir bis 11 Uhr geschlafen. Wir fahren zu den heiligen Steinen und fangen recht gut, bis uns um 16 Uhr eine aufkommende Regenfront zurück treibt. Durchnässt kommen wir am Campingplatz an. Zu unserer Freude scheint dort wieder die Sonne! Auf solche Wetterkapriolen muss man in Norwegen immer gefasst sein!

Meinhard im Regen

Dienstag: Auch ein Sch....wetter ist noch zu steigern! Regen, Regen, Regen und dabei noch reichlich Wind. Darum legen wir einen Gammeltag ein! Meinhard räuchert im Regen.

Meinhard räuchert02

Montag: Regen, windig und kalt begrüsst uns diese Woche. Erst Abends fahren wir raus und fangen einige halbwüchsige Dorsche und Pollacks. Meinhard fängt eine Meerforelle.

Landschaft1

Mittwoch: Die Nacht bringt einen Sturm, der unsere Wohnmobile ordentlich durchschüttelt, begleitet von Dauerregen, der disharmonisch den Sturm begleitet. Beim Frühstück um 11 Uhr beschliessen wir, morgen abzureisen. Wir fahren noch einmal raus, fangen Einiges, was wir zu einem köstlichen Abendessen verarbeiten. Zum Essen vernichten wir den Restalkohol und lassen es um 23 Uhr gut sein.

Am Donnerstag sind wir um 10 Uhr reisebereit. Gemütlich gen Süden, wir vertanken unsere letzten Kronen, geniessen noch einmal die Aussicht auf “unserem” Rastplatz und sind abends müde in Varberg angekommen.

Freitag weckt uns um 5 Uhr der Verladelärm. Wir haben eine gute ruhige Überfahrt. Von Grena kommen wir gut voran, lassen Hamburg und Bremen ohne lange Staus hinter uns und sind wohlbehalten zu Hause angekommen.

Weder Regen oder Wind wird uns nächstes Jahr davon abhalten können, wieder nach Norwegen zu reisen. Nur nehmen wir uns vor, wegen der Kosten nicht mehr wie in diesem Jahr zu reisen. “2 Mann - 2 Wohnmobile” war wohl etwas unüberlegt!

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