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Mein Gästebuch

Leider kann Uwe aus gesundheitlichem Grund nicht an der geplanten Reise 2006 teilnehmen. Manfred soll die Vertretung sein?

Freitag, 12.05.

Um 15 Uhr hole ich Manfred ab. Seine halbe Garage steht voll! 3 Kisten Bier, 2 Grossdosen Eintopf und Mengen anderer Lebensmittel. Wir hatten verabredet, gemeinsam für Norwegen einzukaufen! Unnützes sortiere ich schnell aus. Dann passt auch alles in meinen Escord Kombi. Wir kaufen den fehlenden Rest ein und sind bald unterwegs nach Hirtshals. Pünktlich um 1.10 Uhr legt die Kystlink Fähre in Hirtshals ab. Wir beziehen unsere Kabine und verschlafen die Überfahrt.

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Samstag, 13.5.

Um 8 Uhr fahren wir in Langesund von der Fähre. Um Drammen zu umfahren, wählen wir die Strecke über die 35 nach Honefoss, weiter auf die 4 und hinter Gjovik wieder auf die E 6. Unterwegs legen wir die nötigen Pausen ein. Um 18 Uhr beziehen wir in Rödven die vom Vorjahr bekannte Alm.

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Sonntag, 14.05.

Gemütlich frühstücken, dann zum Hafen. Enttäuscht stellen wir fest, dass unser Boot nur einen 6 PS Motor hat ( Vorjahr 15 ). Aber was soll’s, nicht lange ärgern, wir wollen angeln. Leider treibt uns das schlechte Wetter bald zur Alm zurück. Auch am Nachmittag fliehen wir vor dem Regen und machen es uns vor dem Kamin gemütlich.

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Montag, 15.05.

Durchwachsenes Wetter, kalt und keine Fische. Bei den heiligen Steinen können wir wegen des starken Windes nicht angeln. Viele Fehlbisse.

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Dienstag, 16.05.

Wir bleiben wegen des Wetters im geschützten Rödvenfjord. Der 5 mtr Berg vor der Stabskirche ist verlockend und es gelingt uns endlich Pollacks und Seelachse um die 6 Pfund zu fangen. Ich filetiere die Fische an Bord, während Manfred für Nachschub sorgt. Um 23 Uhr ist Feierabend.

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Mittwoch, 17.05.

Wieder zum 5 mtr Berg, die Abenderfolge wiederholen, aber Pustekuchen. Die Sonne scheint, der Fjord ist wellenlos. Bei Holmemskja fange ich unser Essen in Form von Pollacks und Seelachsen. Manfred pausiert und erholt sich.

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Donnerstag, 18.05

Die hohen Wellen und der starke Wind verhindern die Ausfahrt. Wir fahren nach Andalsnes, Pilker auffüllen. Um 18 Uhr lässt uns das Wetter endlich zu den Fischen. Vor der Kirche fangen wir 5 Seelachse. Um 23 Uhr vertreibt uns die Nässe. Zurück zur Alm.

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Freitag, 19.05,

Um 6 Uhr ruft uns die Sonne zu neuen Angeltaten. Bei Windstille fahren wir zu den Steinen. Es beisst super! Beim Umsetzen versagt unser Motor den Dienst. Was tun? Erst mal Richtung Land paddeln. Endlich sichten wir ein Boot und können durch Schwenken der Paddel auf uns aufmerksam machen. Wir werden zu Uwe Onkens Camp geschleppt. Die Besitzerin der Anlage hilft uns sehr freundlich und bestellt telefonisch für uns einen Ersatzmotor. ( Uwe Onken meckert uns an, dass wir unberechtigter Weise “seinen” Steg benutzen, obwohl wir nicht bei ihm gebucht haben ). So bekommen wir von unserem freundlichen Vermieter wieder den 15 PS Motor des Vorjahres.

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Samstag, 20.05.

Wir fahren nach Andalsnes. Manfred muss telefonieren und braucht Fleisch! Fisch ist doch nicht sein Ding, stellt er erst in Norwegen fest. Eingedeckt mit Grillsachen kehren wir heim. In Eidsbygdy finden wir ein Kartentelefon. Nach unserem zweiten Frühstück fahren wir mit neuem Motor zu den Steinen. Neben den Seelachsen kann ich einen 12 pfündigen Dorsch von der Schmackhaftigkeit meines Pilkers überzeugen. Auf der Alm ist dann ein Grillfest nach Manfreds Art angesagt.

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Sonntag, 21.05.

Um 7 Uhr gibts Frühstück. Frühnebel verspricht uns einen sonnigen Tag. Bei den Steinen jagen Seelachse. 14 davon holen wir aus dem Wasser, dann briest es unangenehm auf und wir verlagern unser Jagdrevier vor die Stabskirche. An Bord filetiert Manfred die Fische. Abends besucht uns ein Fuchs, der sich an Manfreds Fleischresten, die er im Gebüsch parkte, zu schaffen macht.

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Montag, 22.05.

Bis 10 Uhr angeln wir vor der Stabskirche. Nach dem Tanken an der Tankstelle in Rödven fahren wir in den Romsdalfjord. Hier versuchen wir, wie viele andere, an den großen Seelachs zu kommen, aber leider vergebens. Vor der Lachsfarm fangen wir 5 Seelachse bis 8 Pfund. Nun wird es uns zu nass und wir freuen uns auf einen gemütlichen Kaminabend. Manfred grillt wieder Fleisch, ich brate frischen Fisch.

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Dienstag, 23.05.

Regen weckt uns um 7 Uhr. Trotzdem fahren wir raus, müssen aber bald zurück, da Manfreds Kleidung nicht wasserdicht ist, schnell ist ihm kalt. Wir verbringen den Tag mit Lesen und Gammeln. Manfred schimpft: “Mir ist so langweilig”. Und es hört nicht auf zu regnen, abends nicht und nachts auch nicht.

Mittwoch, 24.05.

Aber morgens! Es ist trocken. Wir fahren zum Leuchtturm im Langfjord. Treffer! Endlich mögen uns die Seelachse und füllen bald unsere Fischwanne. Da Manfred lustlos ist und wieder friert, bringe ich ihn zur Alm und angle bis 23 Uhr allein.

Donnerstag, 25.05.

Wieder zu grünen Tonne. Gerade fängt es an, gut zu beissen, friert Manfred wieder. Zurück! Nachmittags das gleiche,- zu kalt für Manfred!

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Freitag, 26.05.

Gerade wieder an der grünen Tonne angekommen, droht eine dunkle Front Regen an. Da Manfreds Parka nicht wasserdicht ist, flüchten wir schnell zur Alm. Wir laden unsere Angelsachen ins Auto und klaren das Boot auf, hinterlassen alles wie geleckt.

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Samstag, 27.05.

Um 6 Uhr reinigen wir unsere Ferienwohnung end, beladen meinen Ford Escort, geben den Schlüssel beim Vermieter ab und kommen um 17 Uhr in Langesund an. Während der Fahrt verwöhnt uns Norwegen mit strahlendem Sonnenschein. Wir haben für die Überfahrt keine Kabine gebucht. Das war ein Fehler, denn die Fahrt, nachts bei strömendem Regen durch Dänemark ist sehr anstrengend. Wir schaffen es trotz enormer Müdigkeit um 14 Uhr in Oldenburg zu sein.

Wir teilen bei Manfred die Fische auf. Es sind doch für jeden ca. 15 kg zusammen gekommen. Wieder einmal hat Norwegen sich von seiner rauhen Seite gezeigt, was mich aber nicht abhalten wird, wieder dorthin zu fahren. Dann mit einem Begleiter, der regenfeste Kleidung besitzt, sich an Absprachen hält und dazu noch Fisch mag und nicht an Langeweile leidet.

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